Muskelaufbau-Supplement – Was ist das eigentlich?

Die Supplementhersteller überschlagen sich ja mit den Anpreisungen ihrer Produkte. Es gibt unzählige Supplements für die verschiedensten Einsatzgebiete, Beschwerden und Wünsche. Am häufigsten verkaufen sich jedoch die Supplements, die mit einem schnelleren und größeren Muskelaufbau werben. Doch gibt es wirklich Supplements (also “Nahrungsergänzungen”), die Muskeln aufbauen können?

Die Liste der Supplements, von denen man einen echten Muskelaufbau erwarten kann, ist sehr kurz. Einem Muskelaufbau muss ein anaboler Reiz vorausgehen. Entweder durch ein intensives Training gesetzt, oder aber durch diverse Hormone ausgelöst. Somit können Supplementhersteller, die beispielsweise ein Supplement anbieten, mit dem man intensiver und härter trainieren kann, ihr Produkt als muskelaufbauenden bezeichnen. Ähnliches gilt z.B. für Supplements, die die Insulinproduktion erhöhen, da Inuslin ein körpereigenes, anaboles Hormon ist. Der Klassiker unter den Muskelaufbau-Supplements ist jedoch der Testosteron-Booster.

Der Testosteron-Booster für hormonell unterstützten Muskelaufbau
Der Testosteron-Booster soll, gemäß der deutschen Übersetzung, das Testosteron erhöhen. Testosteron ist ein körpereigenes Hormon, das u.a. für den Muskel- und Kraftaufbau zuständig ist. Bodybuilder, die mit Anabolika dopen, erhöhen ihren Testosteronspiegel künstlich und verbessern so den Muskelaufbau. Hier witterte die Supplement-Industrie gegen Ende der 90-er Jahre einen riesigen Markt, was zur Einführung des aller ersten Testosteron-Boosters führte – Androstendion! Androstendion ist ein so genanntes “Prohormon” – also ein Hormonvorläufer. Nach Verstoffwechselung wurde aus Androstendion reines Testosteron. Zwar betrug die Umwandlungrate nur maximal 5%, da die Umwandlung von einem körpereigenen und von der Menge her stark begrenzten Enzym abhängt, dennoch bedeutete dies, dass durch die Zufuhr von 300mg Androstendion pro Tag der Testosteronspiegel um ca. 15mg angehoben werden konnte, was einer Wochenmenge von 90mg entsprach. Vergleicht man diesen Wert nun mit einer wöchentlichen Injektion von 250mg Testosteron Enantat, was ca. 180mg freiem Testosteron entspricht, dann wird schnell klar, warum Androstendion der Renner war. Die Einnahme führt schnell zu sichtbarem Muskelaufbau und auch die Kraft der Anwender stieg merklich an. Die Supplement-Industrie überschwemmt den Markt seitdem mit immer neuen Prohormone und haben dabei auch nicht selten die Grenze des Betrugs überschritten – denn einige Anbieter deklarierten waschechte Steroide als “harmlose” Prohormone und täuschten so die Verbraucher.

Creatin für nicht hormonell unterstützten Muskelaufbau
Doch es gibt noch andere, nicht hormonelle Supplements, die den Muskelaufbau steigern können. Allen voran natürlich das klassische Creatin. Creatin ist eine Aminosäure, die auf natürliche Weise in verschiedenen Nahrungsmittels vorkommt, hauptsächlich in rotem Fleisch. Allerdings reicht die über die Nahrung aufgenommene Menge nicht aus, um hiervon im sportlichen Sinne zu profitieren. Also setzten sich ebenfalls gegen Ende der 90-er Jahre einige Genies hin und boten reines Creatin-Pulver zur Leistungssteigerung und speziell auch zum Muskelaufbau an. In Europa war es BMS, der Herausgeber des Schwarzen Anabolika Buchs, der Creatin erstmalig in Europa bekannt machte. Seitdem hat sich Creatin den Nr. 1 Platz unter den Muskelaufbau-Supplements weltweit erkämpft. Und dies zurecht, denn Creatin ist kein Doping, bewirkt jedoch steroidähnliche Zuwächse. Creatin erhöht die ATP-Speicher, lagert Wasser in die Muskelzellen ein und reduziert die katabolen Phasen. ATP (Adenosintriphosphat) ist die primäre Energiequelle des Körpers bei kurzen, schweren Anstrengungen. Sobald die ATP-Speicher leer sind, z.B. nach den ersten 3 schweren Wiederholungen beim Kniebeugen, erfolgt ein Leistungseinbruch und Milchsäure bildet sich im Muskel. Durch die Einnahme von Creatin erhöhen sich diese ATP-Speicher nun und anstelle der zuerst genannten 3 Wiederholungen kann man nun 5 oder gar 6 Wiederholungen ausführen. Und genau dies mündet langfristig in einem starken Muskelaufbau. Durch Erhöhung des Muskelzellvolumens (Creatin lagert intrazellulär Wasser ein) profitiert man zudem von einem muskulöserem Aussehen und einem höheren Gewicht, was ebenfalls beim Kraftaufbau von Vorteil ist. Desweiteren wurde in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen, dass Creatin antikatabole wirkt, also einem Muskelaufbau entgegenwirkt. Creatin ist aus diesem Grund für den Muskelaufbau mehr als empfehlenswert.

Creatin Monohydrat für schnellen und dopingfreien Muskelaufbau

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Weitere Muskelaufbau-Supplements stelle ich in zukünftigen Artikeln vor.